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BND-Präsident: Deutschland droht bewaffneter Konflikt mit Russland

BND-Präsident: Deutschland droht bewaffneter Konflikt mit Russland

Der Präsident des deutschen Auslandsgeheimdienstes BND, Martin Jäger, erklärte bei einer Anhörung im Bundestag, dass Russland gegen Deutschland einen „Schattenkrieg“ führe und das Risiko eines bewaffneten Konflikts real sei. Das Ziel Moskaus sei es, die Unterstützung für die Ukraine zu stoppen.

BND-Präsident: Deutschland droht bewaffneter Konflikt mit Russland

Berlin. Der Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND), Martin Jäger, hat öffentlich gewarnt: Deutschland riskiere, in einen „bewaffneten Konflikt mit Russland“ zu geraten. Diese Einschätzung äußerte er am Montag, dem 5. Oktober 2026, während der jährlichen offenen Anhörung im Parlamentarischen Kontrollgremium des Bundestages, berichtet tagesschau.

Laut Jäger stelle derzeit kein anderer Staat für die Bundesrepublik eine derart direkte, umfassende und konkrete Bedrohung dar wie Russland. Als Beispiel nannte er einen versuchten Terroranschlag in Leipzig. Die russischen Geheimdienste handelten nach seiner Einschätzung „höchst professionell und gnadenlos“, weshalb die Gefahr von Anschlägen auf Objekte in Deutschland „real und dringlich“ bleibe. Den Nachrichtendienst bezeichnete er als „erste Verteidigungslinie“.

„Schattenkrieg“ gegen Europa

Der BND-Chef beschrieb die derzeitige Konfrontation als einen nicht erklärten „Schattenkrieg“, der sich nicht in die üblichen militärischen oder rechtlichen Kategorien fassen lasse. Das Ziel des Kremls sei es, so sagte er, zu erreichen, dass in Berlin und anderen europäischen Hauptstädten künftig keine Entscheidungen gegen Moskau mehr getroffen würden und vor allem die europäische Unterstützung für die Ukraine gestoppt werde.

Jäger merkte an, dass Russland seit dem Sommer den Krieg gegen die Ukraine spürbar verstärkt habe und zugleich versuche, Waffenlieferungen zu vereiteln. Die Deutschen sollten sich, so sagte er, auf neue Einschüchterungsversuche, Einmischungen und wahrscheinlich erneute nukleare Drohungen vorbereiten.

Ein großangelegter Angriff auf die NATO wird vorerst nicht erwartet

Zugleich sieht der BND derzeit keine Anzeichen für die Vorbereitung eines großen russischen Angriffs auf das Territorium des Bündnisses. Allerdings seien besonders im Baltikum „militärische Handlungen niedriger Schwelle“ Russlands möglich – also Provokationen unterhalb der Schwelle eines offenen Krieges.

Sabotage, Desinformation und Wahlen

Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV), Sinan Selen, bestätigte: Russland sei sowohl zu Sabotageakten als auch zu Morden bereit. Ein Teil der Bedrohungen habe bereits abgewendet werden können, doch die Lage spitze sich zu. Konzentrierten sich russische Einflussnahmen früher auf Bundestagswahlen, so würden sie nun auch vor Landtags- und Kommunalwahlen festgestellt – das Ziel bestehe darin, mit Desinformation Zwietracht und Verunsicherung zu säen.

Selen antwortete auch auf die Frage nach einer möglichen Regierungsbeteiligung der AfD in Sachsen-Anhalt: Seinen Worten zufolge müssten sensible Daten, besonders in Bereichen, die Russland interessieren, geschützt werden, sodass ein vollumfänglicher Informationsaustausch in diesem Fall unmöglich werden könne.

Die Präsidentin des Militärischen Abschirmdienstes (MAD), Martina Rosenberg, ergänzte, dass die Bundeswehr Gefahren sowohl von außen als auch von innen ausgesetzt sei.

Mehr Befugnisse für die Geheimdienste

Alle drei Leiter sprachen sich für eine Reform der Nachrichtendienste aus. Die Regierung hat bereits einen Gesetzentwurf gebilligt, den der Bundestag noch beraten muss: Er sieht vor, dass die Dienste in Einzelfällen nicht nur Informationen sammeln, sondern auch operativ handeln können – etwa Cyberangriffe stoppen oder militärische Projekte des Gegners vereiteln.

Was das für Ukrainer in Deutschland bedeutet

Für die ukrainische Gemeinschaft in der Bundesrepublik ist dies ein wichtiges Signal: Die deutschen Geheimdienste bringen russische Angriffe auf Deutschland direkt mit Versuchen in Verbindung, die Hilfe für die Ukraine zu stoppen. Ungeprüfte Meldungen in sozialen Netzwerken und Messengern sollten kritisch betrachtet werden, besonders vor Wahlen, und verdächtige „Nebenverdienst“-Angebote – das Fotografieren von Objekten, Brandstiftungen, die Zustellung von Paketen – sollten der Polizei gemeldet werden: Genau so rekrutiert Russland häufig Ausführende für Sabotageakte.

Das Material wurde auf Grundlage einer Meldung von tagesschau vom 5. Oktober 2026 erstellt. Der Text ist eine eigenständige ukrainische Nacherzählung, keine wörtliche Übersetzung.

Hinweis: Dieser Beitrag kann KI-unterstützt erstellt und anschließend redaktionell geprüft worden sein. Verantwortlich: UAinDE, Kaltenkirchen.